Die logopädische Behandlung erfolgt in der Regel in Einzeltherapie. Sie beinhaltet die Untersuchung und Behandlung der Störung und bietet Maßnahmen zur Selbsthilfe und Prävention an.

Verordnungsweg:

Die logopädische Therapie ist Teil der medizinischen Grundversorgung und muss von einem Arzt verordnet werden. Die Kosten werden dann in der Regel von Ihrer Krankenkasse übernommen. Folgende Mediziner und Zentren können die logopädische Therapie verordnen:

  • Hausarzt / Kinderarzt
  • HNO-Arzt / Phoniater
  • Neurologe / Internist
  • Kieferorthopäde / Zahnarzt
  • Medizinische Versorgungszentren
  • Sozialpädiatrische Zentren
  • ALS Ambulatorium der Charité

Untersuchung:

Zu Beginn der Behandlung werden entsprechend des Störungsbildes die jeweiligen Untersuchungen durchgeführt. Die Ergebnisse bilden zusammen mit dem ärztlichen Befund die Grundlagen für die Konzeption der Therapie. Für jeden Patienten wird ein individueller Behandlungsplan erarbeitet.

Beratung:

Die logopädische Beratung umfasst die Aufklärung über Ursachen und Auswirkungen der jeweiligen Störung und informiert über die Inhalte und den Verlauf der angestrebten Therapie. Daraus kann sich auch die Vermittlung zu benachbarten therapeutischen Disziplinen oder zu Selbsthilfegruppen ergeben.

Therapie:

Die logopädische Therapie enthält neben beratenden Gesprächen und spezifischen Übungen auch die Anleitung zum eigenständigen Üben und zum verbesserten Management der Störung. Umfeldarbeit und die Einbeziehung der Angehörigen ist ein wichtiger Teil der therapeutischen Arbeit.
Kleineren Kindern werden die Therapieinhalte auf spielerische Weise vermittelt. Die Eltern erhalten Aufklärung und Unterstützung für häusliche Übungen.